Herzlich Willkommen bei der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in NRW e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen verfolgt den ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zweck der Förderung und Eingliederung Schwerbehinderter und Gleichgestellter in Arbeit, Beruf und Gesellschaft. Hierzu wurde für die Bereiche Verwaltungen (einschließlich Ver- und Entsorgung), Industrie und Wirtschaft sowie Banken, Sparkassen und Versicherungen eine Interessengemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen gebildet. Der vorgenannte Zweck – der im Übrigen gesetzliche Aufgabe der Schwerbehinderten- vertretung ist – soll über Informationen, Erfahrungsaustausch und Schulungen erreicht werden. Der solidarische Zusammenschluss soll auch darüber hinaus sozialpolitische Interessen bündeln und so besser vertreten.

Die Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen für Industrie, Wirtschaft und Verwaltungen Nordrhein-Westfalen e.V. wurde am 12.11.1957 in Düsseldorf gegründet. Der Sitz der Geschäftsstelle ist seit 1997 in Bochum. Die Organisationsstruktur der Arge können Sie hier nachvollziehen.

Die Mitgliedschaft ist seit der Gründung 1957 kostenlos. Geschäftsführung und Vorstand führen ihre Aufgaben ehrenamtlich aus. Ein soziales Engagement, das in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich ist.

Die Arbeitsgemeinschaft vertritt insgesamt rund 500 Schwerbehindertenvertretungen aus Betrieben und Dienststellen in Nordrhein-Westfalen. Der Betreuungsbereich dieser Personen beträgt über 50.000 beschäftigte Schwerbehinderte. Das Bedürfnis nach solidarischem Zusammenschluss zur Aufgabenerledigung besteht gerade unter den Schwerbehinder-tenvertretungen, die zu oft als „Einzelkämpfer“ in ihren Betrieben und Dienststellen agieren. Die Arbeitsgemeinschaft möchte diese Lücke durch vernetztes Arbeiten schließen und kann aufgrund ihrer Mitgliederstärke hierzu einen wesentlichen Teil beitragen.

Weitere Informationen über unsere Zeitschrift „INFO“ und unsere Aktivitäten können Sie den Internetseiten entnehmen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich als interessierte Schwerbehindertenvertretung für eine Mitgliedschaft in unserer Arbeitsgemeinschaft entscheiden können.

Ihre
ARGE SBV/NRW

Umfrage an alle interessierten Interessenvertretungen

An Mitglieder von Interessenvertretungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Die COVID-19–Pandemie hat gravierende Folgen für alle Menschen mit Behinderungen oder mit chronischen Erkrankungen. Im Corona-Konsultationsprozess der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) wurde in einer ersten Umfrage festgestellt, dass dies auch Probleme für die betrieblichen Interessenvertretungen, vor allem für die Schwerbehindertenvertretungen (SBV), geschaffen hat. Dieses Problemfeld soll jetzt in einem zweiten Projekt genauer erfasst werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat uns mit dem  Vorhaben „Compliance, Akzeptanz und Umsetzung von Schutzmaßnahmen gegen Infektionen in der Arbeitsstätte und die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes“ beauftragt. In diesem Rahmen haben wir einen Fragebogen erstellt, der  sich nur an SBVen bzw. Betriebs- und Personalräte richtet und den Zusammenhang zum betrieblichen Arbeits- und Infektionsschutz sowie zur Bedeutung der Partizipation möglichst genau erfassen soll.

Im Rahmen des  Projekts führen wir  u.a. eine Befragung mittels Online-Fragebögen durch. Eine Teilnahme an dieser Befragung ist von Mittwoch 03.02.2020 bis zum 03.03.2020 möglich.  

Wir sprechen Sie an als Mitglieder der Interessenvertretungen: Bitte helfen Sie uns  bei der Durchführung der Befragung sowohl durch Beantwortung als auch durch die Verteilung dieses Schreibens an mögliche Interessenten: Gerade Ihre Expertise und Ihre Mithilfe ist von ganz besonderer Bedeutung. Jede Information ist wichtig.

Im Fokus der Online-Befragung steht  ein gemeinsamer  Fragebogen für alle Interessenvertretungen, der zum Teil gemeinsame Fragen an alle Interessenvertretungen, zum Teil differenzierte Fragen an SBV einerseits und Betriebs- und Personalräte andrerseits stellt. (siehe unten). In dem Fragebogen werden neben allgemeinen Fragen zur betrieblichen Situation  vor allem Fragen zum Hygienekonzept und den entsprechenden Maßnahmen, zum Schutz besonders verletzlicher Gruppen, zur Rolle des Homeoffice aber auch zur betrieblichen und überbetrieblichen Beteiligung der Interessenvertretungen, zur digitalen und barrierefreien Kommunikation sowie zur Akzeptanz der Maßnahmen gestellt.

Ihre Unterstützung erbitten wir nun in mehrfacher Hinsicht:

I.                 Sie füllen einen  Fragebogen selbst aus: Zum Ausfüllen klicken Sie bitte auf den  Link zum Fragebogen (s.u.) und füllen diesen möglichst vollständig aus. 

II.                Sie verteilen die Einladung zu der Befragung an Ihnen bekannte Mitglieder von Interessenvertretungen Gerade hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, damit wir die Adressaten auch wirklich erreichen.

III.              Sie lassen die Einladung in einen Newsletter, Rundbrief  o.ä. Ihres Verbandes oder Organisation, in der Sie aktiv sind, aufnehmen. Dazu können Sie  diesen Text verwenden, soweit er für die Aufnahme in einen Newsletter geeignet ist.

Wie erhalten Sie den  Fragebogen? Klicken Sie einfach auf den  Link:

https://umfragen.zsh.uni-halle.de/index.php?r=survey/index&sid=164518&lang=de

Sicher macht die Erfüllung unserer Bitte etwas Arbeit. Der Befragungsprozess ist jedoch wichtig, um die negativen Folgen der Corona-Pandemie für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten zu vermindern. Deshalb vorab ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Bitte sehen Sie es uns nach, wenn Sie evtl. die Bitte mehrfach erhalten. Dies ließ sich nicht immer vermeiden.

Für Rückfragen schicken Sie bitte eine E-Mail an Thomas Ketzmerick: ketzmerick@zsh.uni-halle.de

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Forschungsdirektor des ZSH

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