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Kabinett beschließt neue Berechnungszeiten für Erwerbsminderungsrente

Kabinett beschließt neue Berechnungszeiten für Erwerbsminderungsrente

 
Die Erwerbsminderungsrenten sollen künftig höher ausfallen. Wie die Bundesregierung am 15.02.2017 mitteilte, hat das Kabinett eine entsprechende Änderung beschlossen. Bisher wurde die Rente für Erwerbsgeminderte so berechnet, als hätten sie bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet. Von 2018 bis 2024 soll diese Zurechnungszeit schrittweise um drei Jahre verlängert werden – von 62 auf 65 Jahre. Diese schrittweise Verlängerung werde auch in der Alterssicherung der Landwirte eingeführt.

Fiktive Entwicklung der Rentenansprüche einbezogen

Jährlich müssten etwa 170.000 Menschen frühzeitig in Rente gehen, da sie krankheitsbedingt nicht mehr – oder nur sehr eingeschränkt – arbeiten können. Die bis zu diesem Zeitpunkt angesammelten Rentenpunkte reichten meist nicht aus, um den eigenen Lebensunterhalt zu sichern, erläuterte die Bundesregierung. Daher gebe es die Erwerbsminderungsrente, die auch einbezieht, wie sich die Rentenansprüche bei gleichbleibender Berufstätigkeit entwickelt hätten.

Neuregelungen zum Februar 2017

Neuregelungen zum Februar 2017

 
Auch im Februar 2017 treten wieder einige Neuregelungen in Kraft. Unter anderem steigt wie in jedem Jahr die für die steuerliche Anerkennung von Umzugskosten geltende Pauschale. Wie die Bundesregierung am 27.01.2017 weiter mitteilt, gilt ab Februar für den Transport von Rollstuhlnutzern eine erweiterte Gurtpflicht. 

Erhöhung der Umzugskostenpauschale

Die Umzugskostenpauschale steigt laut Bundesregierung zum 01.01.2017 erneut an: Für Singles um 18 Euro auf 764 Euro, für Verheiratete und Lebenspartner um 31 Euro auf 1.528 Euro.

Gurtpflicht für Rollstuhlnutzer

Zum 01.02.2017 werde ein Bußgeld fällig, wenn Autofahrer Rollstuhlnutzer befördern und sich nicht an die erweiterte Gurtpflicht halten, so die Regierung weiter. Sowohl der Rollstuhl als auch der Nutzer müssten in einem speziellen Rückhaltesystem gesichert sein. Die Regelung gilt nach Angaben der Regierung bereits seit Juni 2016. Verstöße würden jedoch erst jetzt geahndet, und zwar mit einem Bußgeld zwischen 30 und 35 Euro.

 

Die SBV Arbeit wird gestärkt

Was bringt das Bundesteilhabegesetz
 
 
Was bringt das Bundesteilhabegesetz in der betrieblichen Praxis? Wie verändert es die Arbeit und den Einfluss der Schwerbehindertenvertretung (SBV)?
Der neue Vorsitzende der ARGE SBV NRW, Guido Hertel, sprach mit der Zeitschrift „Gute Arbeit“ über seine Einschätzungen zu den Neuregelungen. Bestellschein unter: http://www.sbv-nrw.de/images/pdf/Bestellschein120111.pdf
 
 
 
Hier das Interview zum Bundesteilhabegesetz, das ab 2017 schrittweise umgesetzt wird

 

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