Das neue Bundesteilhabegesetz“ und „Das neue Behindertengleichstellungsgesetz“

 

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Der Flyer informiert über die Leistungen der kostenlosen Behördennummer 115

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Bürgertelefon des BMAS

Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr erreichbar.

Die Nummern lauten:

Rente: 030 221 911 001 (Video)

Unfallversicherung/Ehrenamt: 030 221 911 002 (Video)

Arbeitsmarktpolitik und - förderung: 030 221 911 003 (Video)

Arbeitsrecht: 030 221 911 004 (Video)

Teilzeit, Altersteilzeit, Minijobs: 030 221 911 005 (Video)

Infos für Menschen mit Behinderungen: 030 221 911 006 (Video)

Informationen zum Bildungspaket: 030 221 911 009 (Video)

Gebärdentelefon

Die Adresse des Gebärdentelefons ist keine E-Mail-Adresse und auch keine Website, sondern die Zieladresse, die Sie in Ihr Endgerät eingeben müssen. Bitte geben Sie folgende Adresse in Ihr Endgerät ein:

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Verbesserter Zugang zu Büchern - Deutschland unterzeichnet den Vertrag von Marrakesch

„Der Vertrag von Marrakesch ist ein wegweisendes Dokument, um blinden und sehbehinderten, insbesondere aber auch lesebehinderten Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu gedruckten Werken zu verschaffen.“ Der Vertrag von Marrakesch sieht vor, dass unterzeichnende Staaten Regelungen in ihre nationalen Urheberrechte aufnehmen, die es ermöglichen, urheberrechtlich geschützte Werke unabhängig von der Zustimmung des Rechteinhabers in barrierefreie Formate wie Brailleschrift, Großdruck oder Hörbücher zu übertragen und diese zu verbreiten und zugänglich zu machen. Darüber hinaus regelt das Abkommen den grenzüberschreitenden Austausch entsprechender Formate.

Den Vertragstext finden Sie unter diesem Link:

http://ec.europa.eu/internal_market/copyright/international/wipo/index_de.htm 

Hilfe für Gehörlose Menschen

Wer dringend Hilfe für die Beschaffung von Hörhilfen benötigt, kann sich gerne auch an die Rechtsanwälte Lindlein&Schwager wenden, hier die Adresse:

Rechtsanwälte Lindlein&Schwager

Saynstr. 8

57610 Altenkirchen(Westerwald)

Telefon: 02681 2680

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hörgerät darf auch teurer sein. Gesetzliche Krankenkasse wollte nur Festbetrag übernehmen

Darmstadt.
Die gesetzliche Krankenkasse muss die höheren Kosten für ein besonderes Hörgerät übernehmen, wenn dieses für den Betroffenen wesentlich ist. Die Kasse kann sich dann nicht auf eine Festbetragsregelung berufen. Das hat das Hessische Landessozialgericht (Az.: L 8 KR 52/11) entschieden, wie die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins mitteilt.

Der Fall: Ein Mann litt an einer an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit. Nach einer entsprechenden Testphase empfahl ihm der Hörgeräteakustiker ein Hörgerät für rund 4900 Euro, mit dem der Betroffene sogar Telefongespräche führen kann. Die Krankenkasse wollte nur den Festbetrag von rund 1200 Euro übernehmen. Der Hörgeschädigte erwarb trotzdem das teure Hörgerät. Seinen Antrag auf Erstattung des Differenzbetrages von rund 3700 Euro lehnte die Krankenkasse ab.

Das Landessozialgericht in Darmstadt aber verurteilte die Krankenkasse zur Erstattung des Differenzbetrages. Die Versorgung mit Hörgeräten diene dem unmittelbaren Behinderungsausgleich. Es gelte das Gebot eines möglichst weitgehenden Ausgleichs des Defizits. Die gesetzliche Krankenkasse könne sich nur dann auf eine Festbetragsregelung berufen, wenn diese eine sachgerechte Versorgung des Versicherten ermögliche. Andernfalls müsse sie die kompletten Kosten für das erforderliche Hörgerät tragen. dpa